Drei simple Fragen, die deine langweiligen Meetings für immer verändern.

Wenn es brennt, ist ein Feuerlöscher hilfreich. Allerdings nur, wenn du weißt, wie du ihn benutzt.

Du hast in der Regel keine Zeit, eine Anleitung zu lesen.

Es muss einfach funktionieren, und zwar schnell.

Ich habe letzte Woche einen Feuerlöscher gekauft.

Eine Anleitung suchte ich vergebens.

War auch nicht nötig.

Auf dem Feuerlöscher war ein Knopf, auf dem Stand eine fette 1.

Und ein zweiter, auf dem Stand eine 2.

Das war’s.

Mit der Meeting-Vorbereitung ist es oft ähnlich.

Keine Zeit.

Manchmal noch keine Lust dazu.

Oder keine Idee.

Das führt zu schlechten Meetings. Ohne Ergebnis. Ohne Lust, ein Thema weiter umzusetzen.

Was vielen fehlt, ist das, was der Feuerlöscher hat.

Ein einfacher Weg, der funktioniert.

Und den zeige ich dir jetzt.

Denn du brauchst nur auf drei Fragen in der Vorbereitung eine Frage finden.

Aber eben auf die richtigen.

Die erste Frage lautet:

Klingt einfach zu beantworten, ist es für viele Menschen aber nicht.

Wenn du dich am Anfang damit schwertust, keine Sorge.

Du bist nicht allein.

Und viel wichtiger, es wird leichter mit der Zeit.

Was auch hilft, sind Antworten von anderen.

Wie zum Beispiel:

Wir haben ein gleiches Verständnis vom Ziel.

Jeder weiß, was er zu tun hat.

Wir wissen, wie wir das Problem angehen.

Wenn du auf die Frage eine Antwort hast, kommt die nächste (aber auch erst dann!)

Auch das ist Übungssache, hier Antworten zu finden.

Einige meiner Antworten sind zum Beispiel

Wir haben eine Skizze vom Zielzustand

Alle relevanten Aufgaben sind im Kanban Board erfasst

Auf dem Whiteboard sind Ideen für die nächsten Schritte entwickelt

Und dann, zu guter Letzt, die dritte Frage.

Das ist der Teil, in den du zwischen 30 Sekunden und 300 Tagen investieren kannst.

Für den Anfang reicht eine grobe Idee.

Denn du wirst mit jedem Meeting besser. Und schneller in der Konzeption.

Mit jeder Idee, die du umsetzt.

Drei Ideen zum Start.

Wir laden die richtige Leute ein und fragen sie am Anfang nach ihrer Erwartung an diesen Termin.

Wir stellen einen Entwurf vor und lassen in Zweiergruppen Feedback entstehen, dass wir im Anschluss mit allen teilen.

Wir sammeln Ideen auf dem Whiteboard, clustern sie,….

Das soll reichen erstmal reichen.

Probier’s aus.

Auf meinen Blog https://www.meetingschmiede.de schreibe ich regelmäßig über kleine, aber feine Dinge, die Meetings besser machen.

Auch findest du dort die drei Fragen samt Beispielen zum Download.

Mach gute Meetings. Und dafür weniger.

Viel Spaß dabei.

Sonja

Meeting-Enthusiast und Zusammenarbeitsfan. Hilft dabei, dass es weniger und dafür bessere Meetings auf dieser Welt gibt.

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